Reifenschlitzer in der Liebigstraße

Am 23.4. bin ich nachts in der Liebigstraße geradelt, als mir ein PKW entgegenkam und mich wegen parkender Autos nach rechts drängte. Ich habe mir dabei den Mantel (Schwalbe!) meines Vorderrades aufgeschlitzt, als ich Kontakt mit einem verwahrlosten Gullideckel hatte, dessen Metallkante zentimeterlang in die Straße ragt:

Hier der Tatort:

© OpenStreetMap

Der Mantel wurde durch den Aufprall beschädigt:

1) Ich schrieb am 24.4.2019 an <radverkehr@heilbronn.de> folgende Mail mit Fotos:


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin gestern Nacht in der Liebigstraße in Richtung Westen geradelt und habe mir an einem zentimeterhohen Gullirand aus Stahl den Mantel meines Vorderreifens irreparabel beschädigt. Ich füge ein paar Fotos bei.
Ich erwarte Ihre Stellungnahme, wo in der Stadtverwaltung ich diesen Schaden gegen Vorlage meines Reifens regeln kann.
Mit freundlichen Grüßen


2) Am 25.4.2019 rief ich Herrn Riedel vom Rechtsamt der Stadt Heilbronn deswegen an. Er versprach, sich darum zu kümmern, man würde mich nach Prüfung dann kontaktieren.

3) Ich habe den Schaden über das offizielle Formular auf der Heilbronn-Webseite gemeldet.


Jetzt sollte eine Reaktion der entsprechenden Ämter erfolgen, ich bin gespannt…

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2 Antworten zu Reifenschlitzer in der Liebigstraße

  1. Bebbi schreibt:

    Immer wieder unterhaltsam, wenn Bürger meinen, sie könnten von der Stadtverwaltung eine Stellungnahme einfordern. Fördert sicherlich nicht die Laune, Hilfsbereitschaft und Kommunikationsoffenheit des Sachbearbeiters, auf dessen Schreibtisch das landet.

    Liken

    • DS-pektiven schreibt:

      Nun; meine Laune ist aufgrund der ständigen Fehlleistungen von Behörden quasi ständig auf dem Tiefpunkt. Da fragt auch keiner, wie es mir geht. Ich erwarte von denen, dass die in der Lage sind, professionell zu kommunizieren. Für persönliche Befindlichkeiten ist da überhaupt kein Platz…

      Was empfiehlst du stattdessen…!? Den von Gott entsandten Amtsinhaber gebeugt, demütig und untertänig darum bitten, dir – dem unwürdigen Bürger – eine Auskunft zu erteilen? Natürlich nur, wenn es diesem beliebt und es keine Umstände macht…!? 😛

      Ich hab alle möglichen Kommunikationsstile durchexerziert: das macht keinen nennenswerten Unterschied. Ich fange immer freundlich und nett an… Mit der Zeit ergibt es sich aber von alleine, dass der Ton „rauher“ wird. Und das liegt in den allermeisten Fällen nicht am (immer zorniger werdenden) Bürger…

      Gefällt 1 Person

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