Falschparker vor der KSK Heilbronn – Eine wahrhaft unendliche Geschichte…

Die Situation ist wohl allen Radler/innen in Heilbronn bekannt:

Alltägliches und allnächtliches Bild:
Kurzparker auf der Radspur vor der Kreissparkasse

Anfrage bei der Stadt Heilbronn am 22. März 2015:

Sehr geehrte Damen und Herren,
seit vielen Jahren wird die Radspur vor der Kreissparkasse Heilbronn zu jeder Tag- und Nachtzeit von Autofahrern dazu genutzt, ihren Wagen abzustellen und zu den Geldautomaten zu gehen.
Warum unternimmt die Stadtverwaltung absolut garnichts, das ständige Falschparken hier zu unterbinden?
So könnten beispielsweise die vorhandenen Stäbe einfach versetzt werden…
Ich bitte um Auskunft, danke.
Mit freundlichen Grüßen

Da ich keine Antwort bekam, stellte ich die Anfrage am 26. April erneut:

Sehr geehrter Herr Fillies,
leider habe ich auf meine Anfrage vom 22. März 2015 noch keine Antwort erhalten. Ich gehe mal davon, dass meine Nachricht ‚irgendwo‘ hängengeblieben ist und führe sie nachfolgend noch mal auf:
Seit vielen Jahren wird die Radspur vor der Kreissparkasse Heilbronn zu jeder Tag- und Nachtzeit von Autofahrern dazu genutzt, ihren Wagen abzustellen und zu den Geldautomaten zu gehen.
Warum unternimmt die Stadtverwaltung absolut garnichts, das ständige Falschparken hier zu unterbinden?
So könnten beispielsweise die vorhandenen Stäbe einfach versetzt werden…
Ich bitte um Auskunft, danke.
Mit freundlichen Grüßen

Zwischenbescheid am 27. April 2015:

Guten Tag Herr Hofmann,
vielen Dank für die Erinnerung. Ich hatte Ihre Nachricht an das Ordnungsamt weitergeleitet. Sie erhalten noch eine Stellungnahme.
Freundliche Grüße
i. A. Erik Fillies
Stadt Heilbronn
Amt für Straßenwesen
Cäcilienstraße 49
74072 Heilbronn
Tel.: 07131 / 56-4434
Fax: 07131 / 56-3179
erik.fillies@stadt-heilbronn.de
Besuchen Sie uns im Internet: http://www.heilbronn.de/radverkehr

ksk-parker2

Auch die Warnblinker kommen hier gerne zum Einsatz

Da ich keine Antwort bekam, stellte ich die Anfrage am 24. Mai erneut:

Sehr geehrter Herr Fillies,
leider habe ich auf meine Anfragen vom 22. März 2015 und vom 26. April 2015 noch keine Antwort erhalten. Ich führe sie daher nachfolgend noch mal auf:
Seit vielen Jahren wird die Radspur vor der Kreissparkasse Heilbronn zu jeder Tag- und Nachtzeit von Autofahrern dazu genutzt, ihren Wagen abzustellen und zu den Geldautomaten zu gehen.
Warum unternimmt die Stadtverwaltung absolut garnichts, das ständige Falschparken hier zu unterbinden?
So könnten beispielsweise die vorhandenen Stäbe einfach versetzt werden…
Ich bitte um Auskunft, danke.
Mit freundlichen Grüßen

Da ich keine Antwort bekam, hakte ich am 30. Juni noch mal nach:

Sehr geehrter Herr Fillies,
ich habe immer noch keine Antwort auf meine Anfrage vom 22. März erhalten.
Mehr als 3 Monate sollten eine angemessene Zeit sein.
Mit freundlichen Grüßen

Auch Ende Juli und Ende August 2015 noch keine Antwort aus der Stadtverwaltung.

falschparker250915

Auch soziale Dienste – hier der ASB – nutzen die Radspur zum Parken…

Auch Ende September 2015 noch keine Antwort aus der Stadtverwaltung.


Das Amt für Straßenwesen und das Amt für öffentliche Ordnung reagieren nicht.
Über den Leiter des Heilbronner Ordnungsamtes fand ich folgendes Selbstporträt in der Heilbronner Stimme:

hst060615

© Heilbronner Stimme

Artikel in der Heilbronner Stimme vom 5.2.2016:

© Heilbronner Stimme

© Heilbronner Stimme

Auch im Februar 2016 noch keine Reaktion der Stadtverwaltung Heilbronn.

Auch im September 2016 noch keine Reaktion der Stadtverwaltung Heilbronn.

Auch im April 2018 noch keine Reaktion der Stadtverwaltung Heilbronn.

Leserbrief in der Heilbronner Stimme vom 8. Mai 2018, in der es – wohl kein Zufall – um die Untätigkeit des Ordnungsamtes geht:

© Heilbronner Stimme

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2 Antworten zu Falschparker vor der KSK Heilbronn – Eine wahrhaft unendliche Geschichte…

  1. volki7 schreibt:

    Es gibt mehrere solche Problemzonen in HN. Den Verantwortlichen ist vielleicht nicht klar, welche Auswirkungen das haben kann. Der flott daherkommende Radfahrer wird vielleicht abbremsen, wahrscheinlicher ist aber ein Ausweichen nach links in den fließenden Verkehr. Und da lauert ein Gevatter auf seine Gelegenheit.

    Deshalb ist das Blockieren der Radspur kein leicht zu nehmendes „Delikt“, auch wenn es mit dem charmantesten Lächeln mit „habe gerade kurz was…“ bemäntelt wird.

    Die Gymnasiumstraße ist auch so eine Problemzone. Die Radspur Richtung Südwest ist fast auf der gesamten Länge zugeparkt. Viele Autofahrer haben kein Verständnis, dass man dann als Radfahrer gezwungen ist, sich so weit in Richtung Straßenmitte zu orientieren, dass ein Überholen unmöglich ist. Die Folge: Nötigung mit allen Mitteln. Und das wegen wenigen Metern Engpass.

    Die L1100 Richtung Flein hat eine Baustelle nach der anderen, obwohl dort nur wenige Häuser stehen. Meist muß ich auf den Gehweg ausweichen.

    Das sind nur zufällige Beispiele.

    Mit freundlichen Grüßen…Volker

    Liken

  2. Petter schreibt:

    Um schnell und unbürokratisch eine Reaktion der Behörden zu erhalten, braucht es oft nur ein vorübergehend abgestelltes Fahrrad auf der Fahrbahn, gleich neben den Falschparkern.

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